Weltweit grösste Wasserstoff-Anlage

von Ritter

Als Problem für eine umfassende Versorgung mit grünem Wasserstoff gilt momentan noch die relativ hohen Produktionskosten und den hohen Energieaufwand durch erneuerbare Energien. Geht es nach einem kalifornischen Unternehmen, wurden jetzt neue technische Fortschritte bekannt, mit denen grüner Wasserstoff nicht nur kostengünstig produziert, sondern auch ein weiteres Umweltproblem gelöst werden kann: Abfall.

Im kalifornischen Lancaster baut das Unternehmen derzeit eine der größten Anlagen zur Herstellung von Wasserstoff. Bis zu 3800 to/a Wasserstoff sollen nach Fertigstellung produziert werden. Möglich ist das Vorhaben durch die sogenannte Plasma-Fackel-Technologie. Mit ihr soll recyceltes Mischpapier unter solch hohen Temperaturen verbrannt werden, dass sich der Abfall in seine molekularen Verbindungen zerlegt und sich wasserstoffreiche Biogase bilden.

Dieses Biosynthesegas durchläuft anschließend ein Druckwechsel-Absorber-System, das am Ende hochreinen Wasserstoff und kleine Mengen an biogenen Kohlenmonoxiden, das nicht zu den Treibhausgasemissionen beitragen soll, zurücklässt. Das kalifornische Unternehmen ist überzeugt, dass sich dadurch grüner Wasserstoff günstig und konkurrenzfähig produzieren und gleichzeitig Abfälle aller Art umweltfreundlich entsorgen lassen.

Wir drücken dem ehrgeizigen Projekt alle Daumen und sind höchst gespannt, wie sich das Pilotprojekt weiterentwickelt. Mehr denn je ist es heutzutage wichtig, umweltschonende Energiealternativen wie den grünen Wasserstoff zu fördern und auszubauen und fossile Energieträger endlich hinter uns zu lassen!

Wenn Du mehr über unserer Aktivitäten erfahren möchtest, dann schau doch mal bei unserer Crowdinvesting-Kampagne vorbei https://bit.ly/3aFHruh

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